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Artikel vom
02.09.2010

5. Straßengalerie Vellberg / 2010 - ixixeL
5. Straßengalerie Vellberg 2010
Überdimensionales im Vellberger Städtle
Ein Vellberger Sommer ohne Kunst ist fast nicht mehr vorstellbar. „Alte Hasen“ u. „neue Gesichter“ tragen seit der Eröffnung am 18. Juli 2010 zu einer interessanten, gelungenen Ausstellung bei.
Die Vellberger Altstadt bietet hierzu wieder eine wunderbare Kulisse! KUNST auf dem Land ? Manch einer fragt sich das. Aber gerade diese ländliche Idylle bietet hier in der historischen Altstadt eine gute Möglichkeit, auch moderne KUNST stimmungsvoll in Szene zu setzen !
Skurril, anmutig, philosophisch, hintersinnig, witzig, zivilisationskritisch.....Überdimensionale Objekte „bevölkern“ das historische Vellberger Städtle. Scheinbar vertraute Alltagsdinge-Kämme, Zahnputzutensilien, ein abgenagter Apfelbutzen, abgebrannte Streichhölzer, die auf das Brand der Regenwälder verweisen, ein Tagpfauenauge, ein Stuhl im XXL-Format, eine Feder aus Eisen, ein Riesenrohr, hoch aufragende Farbrührer, stilisierte Halme im Wind, Tränen im Brunnen, eine Megaschultasche, eine kalorienstrotzende Sahnetorte u.a. Werke – Entfalten in ihrer überdimensionalen Darstellung vor der romantischen Fachwerkkulisse einen neuen Zauber und sorgen beim Betrachten für Irritationen und neue Einsichten
Allen Teilnehmern geht es vordergründig darum, eigene Sichtweisen zu formulieren und eigene Ausdrucksmöglichkeiten in Material, Form oder Farbe zu finden – um dem Werk eine starke Inhaltskraft zu geben. War im letzen Jahr das Thema beSITZbar und der Werkstoff Holz noch vorgegeben, so hatte in diesem Jahr, jeder Teilnehmer die Gelegenheit, sein Material passend zum Thema > ixixeL < auszuwählen. Das diesjährige Thema -ixixeL – wurde in der Teilnehmergruppe „ heiß“ diskutiert und es gab auch so manchen Widerspruch ! Da die nicht verkaufte Objekte im Oktober dann „überwintern“ müssen und im Frühjahr einen anderen neuen Platz finden müssen !
Entstanden sind nun vielfältige Objekte in ganz unterschiedlichen Größen (von 0,60 m bis 4,65 m Höhe und bis zu 3 m Länge )
Die Materialien sind auch ganz unter- schiedlicher Art, wie z.B. Aluminium, Beton, Eisenblech, Holz, Maschendraht, Pappmachee, Stoffe, Sackleinen, Styropor, Acrylfarben, Autolack u.v.m.
Themen sind z.B. >
„größenz(w)ahn“ > Joachim Trick //
„Ausreißer“ > Anneliese Hopf
„bite aut of life“ > Anneliese Hopf
1845 Stahlarbeit > Anneliese Hopf //
„Holzschmetterling“ > Christl Jäger //
„Tränen“ aus Glas im Brunnen > Ursula Steiner //
„im Wind“ > Gerhard Knapp
"farbrührer" > Gerhard Knapp
"Apfelbutzen“ > Dagmar Sanwald „Groß-Art-ig“ > Rolf Frey
„ADE-LE“ langer geflochtener Zopf > Suse & Richy Leismann "WELTHÖLZER" > Werner Steinle
"isch kandidiere" > Roswitha M. Schäfer
"HOLZschaukelstuhl" > Sonja Bletzinger
„Halter des Augenblicks“ > Architekt Eckhardt Steinhauer
Zwei Teilnehmerinnen Ursula Steiner und Roswitha M. Schäfer gingen zudem noch „ in die Luft “ – mit großen, farbig bemalten Fahnenstoffen zum Thema > "Weiblichkeit". Diese 5 Fahnen stellen durch ihre Leichtigkeit und ständige Luftbewegung eine sehr gute Ergänzung dar, zu den anderen „ bodenständigen“ Kunstwerken. Den persönlichen Standplatz konnte diesmal jeder Teilnehmer selbst auswählen !
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Teilnehmer
v.l. Christl Jäger, Gerhard Knapp, Roswitha M. Schäfer
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Teilnehmer
v.l. Werner Steinle, Eckhardt Steinhauer, Joachim Trick, Dagmar Sanwald, Andreas Wollenzien, Suse Leismann
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Eröffnung 18. Juli 2010
Begrüßung: Bürgermeisterin Ute Zoll, Einführung: Roswitha M. Schäfer
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links: Groß-ART-ig
Rolf Frey
rechts: Halter des Augenblicks
Eckhardt Steinhauer
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bite out of life
Lisa Hopf
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größenz(w)ahn
Joachim Trick
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Fahnen
Ursula Steiner & Roswitha M. Schäfer
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beflügelt (Schmetterling aus Holz)
Christl Jäger
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Zündelwahn
Werner Steinle
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Isch kandidiere
Roswitha M. Schäfer
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Anamorphose iXiXel
Andreas Wollenzien
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Anamorphosen sind Bilder und Objekte die sich dem Betrachter nur von einem ganz bestimmten Standort oder Blickwinkel erst wirklich erschließen. Unzusammenhängende Elemente und Farbflächen ergeben erst dann einen logischen und überraschenden Einblick. Weitere interessante Anamorphosen sind in der kleinen Galerie , kleiner Saal "Museumsgasthof "Ochsen" täglich zwischen 11:00 - 14:00 und ab 17:00 Uhr zu sehen.
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1845 (Feder aus Stahl)
Lisa Hopf
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Kammerspiel
Werner Steinle
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Schaukler
Sonja Bletzinger
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SITART
Roswitha M. Schäfer
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Mein linker Fuß
Lisa Hopf
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In Bewegung - Puzzle
Ursula Steiner
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Schwätzle
Roswitha M. Schäfer
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Montag:
08.00 Uhr bis 12.00 Uhr
17.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Dienstag bis Freitag:
08.00 Uhr bis 12.00 Uhr
und nach Vereinbarung.
Einwohnermeldeamt:
Zusätzlich montags
15.00 Uhr bis 18.00 Uhr
und nach Vereinbarung
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