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Rathaus Aktuell

Probleme mit Falschparkern in der Straße Am Bärenbach

Seit einiger Zeit häufen sich die Probleme mit Falschparkern in der Straße „Am Bärenbach“ im Wohngebiet Kreuzäcker im Bereich der Mehrfamilienhäuser.

Sicherlich ist allen Anwohnern dort an einem friedlichen Miteinander gelegen und deshalb bitten wir Sie, gegenseitig aufeinander Rücksicht zu nehmen. Hier treffen mehrere Interessen aufeinander: Hausbewohner oder ihre Gäste, die ein Fahrzeug abstellen möchten, aber auch Senioren mit Rollator oder Eltern mit Kinderwagen, die den Gehweg ungehindert passieren möchten.
 
Leider mussten wir feststellen, dass Fahrzeuge vermehrt unzulässig geparkt werden. Deshalb möchten wir Sie heute an die gesetzlichen Regelungen der Straßenverkehrsordnung erinnern: Das Parken auf dem Gehweg ist grundsätzlich nicht gestattet, ebenso das Parken im Kurvenbereich sowie vor Grundstücksein- und ausfahrten. Den genauen Gesetzeswortlaut können Sie unten nachlesen.
 
Sollte sich die Situation nicht bessern und weiterhin in diesem Ausmaß falsch geparkt werden, kommen wir nicht umhin, das Falschparken konsequent mit Bußgeldbescheiden zu ahnden. In der Straße „Am Bärenbach“ stehen auch einige öffentliche Stellplätze zur Verfügung, auf denen selten Fahrzeuge geparkt werden. Bitte nutzen Sie die Möglichkeiten, die Ihnen zum rechtmäßigen Parken geboten werden, auch wenn diese vielleicht ein paar Schritte mehr zur Wohnung bedeuten.
 
Wir hoffen künftig auf mehr Rücksichtnahme und Ihr Verständnis.
 
Ihr Rathaus-Team
 
 

§ 12StVO   Halten und Parken

 
(1) Das Halten ist unzulässig

  1. an engen und an unübersichtlichen Straßenstellen,
  2. im Bereich von scharfen Kurven,
  3. auf Einfädelungs- und auf Ausfädelungsstreifen,
  4. auf Bahnübergängen,
  5. vor und in amtlich gekennzeichneten Feuerwehrzufahrten.

(2) Wer sein Fahrzeug verlässt oder länger als drei Minuten hält, der parkt.
(3) Das Parken ist unzulässig

  1. vor und hinter Kreuzungen und Einmündungen bis zu je 5,00 m von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten,
  2. wenn es die Benutzung gekennzeichneter Parkflächen verhindert,
  3. vor Grundstücksein- und -ausfahrten, auf schmalen Fahrbahnen auch ihnen gegenüber,
  4. über Schachtdeckeln und anderen Verschlüssen, wo durch Zeichen 315 oder eine Parkflächenmarkierung (Anlage 2 Nummer 74) das Parken auf Gehwegen erlaubt ist,
  5. vor Bordsteinabsenkungen

(3a) Mit Kraftfahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse über 7,5 t sowie mit Kraftfahrzeuganhängern über 2,0 t zulässiger Gesamtmasse ist innerhalb geschlossener Ortschaften

  1. in reinen und allgemeinen Wohngebieten,
  2. in Sondergebieten, die der Erholung dienen,
  3. in Kurgebieten und
  4. in Klinikgebieten

das regelmäßige Parken in der Zeit von 22.00 bis 06.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen unzulässig. Das gilt nicht auf entsprechend gekennzeichneten Parkplätzen sowie für das Parken von Linienomnibussen an Endhaltestellen.
(3b) Mit Kraftfahrzeuganhängern ohne Zugfahrzeug darf nicht länger als zwei Wochen geparkt werden. Das gilt nicht auf entsprechend gekennzeichneten Parkplätzen.
(4) Zum Parken ist der rechte Seitenstreifen, dazu gehören auch entlang der Fahrbahn angelegte Parkstreifen, zu benutzen, wenn er dazu ausreichend befestigt ist, sonst ist an den rechten Fahrbahnrand heranzufahren. Das gilt in der Regel auch, wenn man nur halten will; jedenfalls muss man auch dazu auf der rechten Fahrbahnseite rechts bleiben. Taxen dürfen, wenn die Verkehrslage es zulässt, neben anderen Fahrzeugen, die auf dem Seitenstreifen oder am rechten Fahrbahnrand halten oder parken, Fahrgäste ein- oder aussteigen lassen. Soweit auf der rechten Seite Schienen liegen sowie in Einbahnstraßen (Zeichen 220) darf links gehalten und geparkt werden. Im Fahrraum von Schienenfahrzeugen darf nicht gehalten werden.
(4a) Ist das Parken auf dem Gehweg erlaubt, ist hierzu nur der rechte Gehweg, in Einbahnstraßen der rechte oder linke Gehweg, zu benutzen.
(5) An einer Parklücke hat Vorrang, wer sie zuerst unmittelbar erreicht; der Vorrang bleibt erhalten, wenn der Berechtigte an der Parklücke vorbeifährt, um rückwärts einzuparken oder wenn sonst zusätzliche Fahrbewegungen ausgeführt werden, um in die Parklücke einzufahren. Satz 1 gilt entsprechend, wenn an einer frei werdenden Parklücke gewartet wird.
(6) Es ist platzsparend zu parken; das gilt in der Regel auch für das Halten.
 

Wir bedanken uns für die Unterstützung bei den Vellberger Sponsoren: