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Aus dem Kreis

Einschulungsuntersuchungen werden jetzt früher und in zwei Schritten vorgenommen.

Die Kinder werden zirka ein bis anderthalb Jahre vor ihrer Einschulung auf ihre zu erwartende Schulfähigkeit untersucht. Früher wurden diese Untersuchungen erst wenige Monate (meist ab März) vor der Einschulung direkt gemacht. In Baden-Württemberg ist diese Untersuchung seit vielen Jahren eine gesetzliche Pflicht.

Dr. Lorenz-Lauermann zu den Vorteilen der vorgezogenen Untersuchungen „Jetzt kann bei Kindern der Förderbedarf früher erkannt und entsprechend gefördert werden. Im Gegensatz zu bisher ist es nun möglich, wesentlich intensiver präventiv zu handeln.“ Die Leiterin des Gesundheitsamtes führt dazu weiter aus: „Wurde bisher bei einem Kind bei der Untersuchung drei Monate vor Schulbeginn noch Nachholbedarf in irgendeinem Bereich festgestellt, musste dieses gegebenenfalls noch ein Jahr von der Einschulung zurückgestellt werden.“

Im Jahr 2009 konnte das Gesundheitsamt alle Kinder, die im September 2010 eingeschult werden, überwiegend in den Kindergärten untersuchen. Das waren im vergangenen Jahr in unserem Landkreis ca. 1800 Kinder. Dabei wurden ca. 500 Kinder noch zu einem speziellen Sprachtest ins Gesundheitsamt eingeladen. Die Kenntnisse der Kindergärtnerinnen wurden anhand eines standardisierten Fragebogens eingeholt und zur Beurteilung ebenfalls hinzu-gezogen. Natürlich konnten auch die Eltern die Einschätzung des Entwicklungsstandes ihres Kindes abgeben. Die Eltern wurden dann zum Abschluss informiert, zum Teil schriftlich, zum Teil mündlich, ob bei ihrem Kind noch zusätzliche Förderungsmaßnahmen notwendig sind oder nicht.

„Die Kinder haben jetzt viel mehr Zeit und das verbessert ihre Chancen erheblich“, ist Renate Lorenz-Lauermann überzeugt. „Dann gibt es grünes Licht für die Schule und die Sache ist erledigt.“

Jetzt, in den letzten Monaten vor der Einschulung, folgt der zweite Schritt. Bei den Kindern, die im ersten Schritt unauffällig waren, wird keine Untersuchung mehr durchgeführt. Es erfolgt nur eine kurze Rücksprache mit der Erzieherin. Die Kooperation mit den Erzieherinnen ist für Dr. Lorenz-Lauermann in diesem Zusammenhang von herausragender Bedeutung: „Das ist eine wichtige Unterstützung für uns, denn die Erzieherinnen kennen den Entwicklungsstand der Kinder. Das kann uns nur helfen.“

Bei den Kindern, bei denen eine Förderung durchgeführt wurde, oder bei denen die Eltern oder Kindergärtnerinnen dies wünschen, wird am Ende des letzten Kindergartenjahres nochmals genauer hingeschaut. Eventuell wird noch eine Überprüfung im Gesundheitsamt durchgeführt, bevor Eltern, Erzieherin, Kooperationslehrer und Schulärztin gemeinsam über die Schulreife entscheiden.

In den nächsten Wochen erhalten die Kindergärten die Unterlagen für den zweiten Schritt der Einschulungsuntersuchung und es werden die Eltern erneut um ihr Einverständnis gebeten, die Kenntnisse über die einzuschulenden Kinder an das Gesundheitsamt abgeben zu dürfen.

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