Hauptbereich

Das bieten wir:

  • zwei gruppiger Kindergarten, beide Gruppen mit verlängerter Öffnungszeit
  • Aufnahmealter ab 2,9 Jahren bis zum Schuleintritt
  • Grundlage Orientierungsplan für Bildung und Erziehung
  • der Austausch und eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns wichtig. Alle 2 Monate erscheint die "Kindergartenpost". Dort werden die Eltern über wichtige Termine, aktuelle Themen und Vorhaben unterrichtet
  • schöner, großer Garten mit großzügigem Spielangebot

Unsere Ziele und Besonderheiten:

  • eine gesunde Ernährung ist uns wichtig – wir kochen regelmäßig
  • am Trinkbrunnen können sich die Kinder jederzeit mit gefiltertem Wasser bedienen
  • Bewegungserziehung – wir nutzen wöchentlich die Turnhalle nebenan
  • Wald- und Wiesentag: Bewusstsein für die Natur und Umwelt
  • Teilnahme an dem Projekt „Haus der kleinen Forscher“

Unser Motto: Die Kinder sollen bei uns zu fröhlichen, aufgeschlossenen und selbstbewussten Persönlichkeiten heranreifen.

Fahrt zur Experimenta, am 22.05.2019

Früh haben wir uns am Kindergarten in Großaltdorf versammelt, um einen spannenden Vormittag auf der Experimenta in Heilbronn zu erleben. Mit zwei Autos haben wir die 12 Vorschulkinder des Kindergartens in Großaltdorf zum Bahnhof nach Eckartshausen gebracht, um von dort mit dem Regionalexpress nach Heilbronn zu gelangen.

Die Zugfahrt selbst war kurzweilig und unterhaltsam. In Heilbronn angekommen, traten wir einen kurzen Fußmarsch zum imposanten Gebäude der Experimenta an. Durch einen sehr grünen Korridor gelangten wir zu unserer Garderobe, wir konnten ahnen, dass wir uns heute mit Farben beschäftigen werden. In den Forscherwelten wartete der Laborkurs Farbenzauber auf uns. Zunächst haben wir uns um die Kursleiterin versammelt und gelernt, dass wir neben unseren Augen und unserem Gehirn, vor allem auch Licht brauchen, um überhaupt Farben sehen zu können. Das haben wir auch gleich in einem abgedunkelten Raum probiert.

Es fiel uns wirklich schwer zu sagen, welche Farben die Karten hatten, die uns vor die Nase gehalten wurden. Wir haben uns dann einen Regenbogen gezaubert, der ganz ohne Regen, dafür mit Hilfe eines Prismas an der Wand zu sehen war. Die Farben waren so schön, dass wir uns dann einen Regenbogen zum Mitnehmen basteln konnten. Dazu haben wir einen Holzfisch bekommen, auf dessen Auge wir eine Spektralfolie geklebt haben, durch die wir zu jeder Zeit uns den wunderschönen Regenbogen vor Augen führen können. Nachdem wir die Farben des Regenbogens ermittelt haben, haben wir uns daran gemacht einen Regenbogenfächer zu basteln. Dafür haben wir Holzblätter bekommen, die wir zunächst mit den Farben des Regenbogens bemalt haben. Dann haben wir diese zusammengesteckt und nun können wir uns bei sommerlichen Temperaturen mit unserem Regenbogenfächer kühle Luft zufächeln. Ist es nicht so heiß, können wir den Fächer auch als Kreisel nutzen und uns an seinen bunten, ineinander verlaufenden Farben erfreuen.

Nach diesem ereignisreichen Vormittag mussten wir uns erst einmal austoben, was auf dem nahegelegenen Spielplatz auch kein Problem war, bevor wir uns dann wieder mit dem Zug auf den Nachhauseweg gemacht haben. Frau Beißwenger hatte tolle Geschichten dabei, denen lauschten wir bis wir wieder in Eckartshausen angekommen sind. Von dort aus sind wir wieder in den Kindergarten zurückgefahren, wo unsere Vorschulkinder von ihren Eltern in Empfang genommen wurden. Es war ein toller und erlebnisreicher Tag, an dem wir viel gelernt haben.

Naturwoche im Kindergarten Vellberg-Großaltdorf

Seit 6 Jahren geht der Kindergarten jedes Frühjahr für eine Woche in den Wald und auf die Wiese beim Schützenhaus in Großaltdorf. So schönes Wetter wie dieses Jahr hatten wir noch nie. Wir konnten jeden Tag vom Kindergarten aus zu „unserer“ Wiese laufen, auch das nahegelegene Waldstück wurde oft und gerne besucht. Es wurde gebaut, gesägt, Blumen gepflückt, Nestchen aus Birkenästen geflochten, im Moos und im Dreck gewühlt,  auf Bäume geklettert………… Wir haben uns dabei so richtig wohl gefühlt. Unser momentanes Thema im Kindergarten lautet: „Nachhaltigkeit – muss wirklich alles in den Müll – sparsamer Umgang mit Wasser und Energie“. Deshalb haben wir jeden Tag den herumliegenden Müll gesammelt und uns sehr gewundert was alles achtlos weggeworfen wird.

Am zweiten Tag hat uns Roland Frank in zwei Gruppen durch den Wald geführt und dabei viel Wissenswertes vermittelt. Wann hat man schon die Gelegenheit ein Fuchs, Marder oder Dachsfell anzufassen und sich die Geweihe von Hirschen und Rehen zu sehen? Besonders eindrücklich waren die Hauer von einem Wildschwein. Wir haben gelernt wie sich Bäume vermehren und wie man achtsam mit dem Wald umgeht. Ein Apfelbäumchen wurde gemeinsam gepflanzt und Max, der Jagdhund von Herrn Frank, hat bewiesen dass er eine sehr gute Nase hat und eine Fährte mitten durch den Wald verfolgen kann.

Auch der Osterhase scheint zu wissen, dass die Großaltdorfer Kinder gerne draußen spielen. Nach intensiver Eiersuche hat jedes Kind am Mittwoch seinen Kescher bekommen.

Als Abschluss der Naturwoche haben wir am Donnerstag noch Würstchen gegrillt. Das Spielen im Freien hat hungrig gemacht und so wurden 182 Nürnberger Würstle samt Weckchen verputzt.

Wir sind uns sicher, dass es bei uns auch nächstes Jahr heißen wird: „ Im Wald da ist was los….“ Wir freuen uns schon darauf und bedanken uns beim Schützenverein Großaltdorf-Vellberg für die Gastfreundschaft, beim Elternbeirat und bei Frau Klenk für die tatkräftige Unterstützung, bei Roland Frank und bei Manfred Lober. Ohne diese Helfer wäre die Durchführung der Naturwoche nicht möglich, also nochmals vielen Dank.

Kleine Energiedetektive – Rund um Wasser und Energie

Die Vorschulkinder vom Kindergarten Großaltdorf wurden an zwei Tagen von einer Mitarbeiterin des Energiezentrums Wolpertshausen besucht.

Der erste Tag stand ganz im Zeichen des Themas „Wasser – wie können wir Wasser sparen“. Mit der Einstiegsfrage: „Wofür brauchen wir Wasser?“, wurden die Kinder an das Thema herangeführt. Anschließend überlegten die Kinder gemeinsam, wie Wasser gespart werden könnte. Mit einem Bilderbuch und dem Bau einer kleinen Kläranlage ist dies veranschaulicht worden. Am zweiten Tag beschäftigte uns dann das Thema „Strom“. Frau Mayer, die Mitarbeiterin des Energiezentrums, stellte Fragen, wie z.B. „Was braucht alles Strom?, wie kommt der Strom in die Steckdose?, wie kann Strom hergestellt werden? Abschließend machten sich die Kinder Gedanken, wie Strom eingespart werden kann. Die Kinder waren an beiden Tagen mit Feuereifer dabei. Sie machten sich im Kindergarten auf Spurensuch nach Wasser- und Stromquellen. Alle Kinder bekamen viele praktische Tipps mit nach Hause, wie man sorgsamer mit Wasser und Energie umgehen kann.