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Corona - aktuelle Informationen!

Autor: Lisa Stapf
Artikel vom 04.05.2020

Vorgehensweise nach einem PCR-TEST

Merkblatt "Verhalten nach Coronatest"

Entschädigung für Verdienstausfall bei Quarantäne oder fehlender Kinderbetreuung nach § 56 IfSG – Antragstellung unter www.ifsg-online.de

Wichtig zu wissen in der Pandemie: Bürgerinnen und Bürgern steht in bestimmten Konstellationen ein Entschädigungsanspruch nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) zu.

Eine Entschädigung für Verdienstausfall wird nach § 56 Absatz 1 IfSG gewährt, wenn eine Person als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder als sonstiger Träger von Krankheitserregern einem Tätigkeitsverbot oder einer Ab-sonderung (Quarantäne) unterworfen wird.

 

Eine Entschädigung in Höhe von 67 Prozent des Nettoverdienstausfalls, höchstens 2.016 Euro pro Monat, können nach § 56 Absatz 1a IfSG erwerbstätige Sorgeberech-tigte erhalten, wenn sie aufgrund der Schließung von Schulen oder Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Menschen mit Behinderungen einen Verdienstausfall er-leiden. Dasselbe gilt, wenn das Kind von der zuständigen Behörde (Ortspolizeibe-hörde, Gesundheitsamt) abgesondert wurde oder sich aufgrund einer Rechtsverord-nung des Landes absondern musste (nur bei Absonderungszeiträumen ab dem 19. November 2020). Für Absonderungszeiträume ab dem 16. Dezember 2020 besteht ein Anspruch darüber hinaus dann, wenn Schul- oder Betriebsferien behördlich ange-ordnet wurden oder die Präsenzpflicht in der Schule behördlich aufgehoben wurde. Hierzu gehören Konstellationen des Distanzlernens im Rahmen der häuslichen Um-gebung, wie Wechselunterricht oder Hybridunterricht. Ab dem 22.2.2021 gilt dies auch, wenn ein Kind aufgrund pandemiebedingt eingeschränkter Öffnungszeiten nicht in der KiTa betreut werden kann.

 

Anträge können online unter www.ifsg-online.de gestellt werden. Dort finden sich weitere Informationen zur Antragsstellung und den insoweit beizufügenden Nachwei-sen. Der Arbeitgeber hat für die Dauer des Arbeitsverhältnisses die Entschädigung für die zuständige Behörde an den Arbeitnehmer in Vorleistung auszuzahlen. (Die aus-gezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber dann auf Antrag von den in Baden-Würt-temberg zuständigen Regierungspräsidien erstattet.

Bei Fragen zu Entschädigungen können sich Betroffene direkt an die jeweiligen Re-gierungspräsidien und deren Hotlines wenden.

  

Tübingen: 0711 218200601 / entschaedigung-ifsg@rpt.bwl.de - 4 –

Freiburg: 0761/ 208 4600 / entschaedigung-ifsg@rpf.bwl.de

Stuttgart: 0711 / 904 - 39777 / entschaedigung-ifsg@rps.bwl.de

Karlsruhe: 0721 / 926 - 8828 / entschaedigung-ifsg@rpk.bwl.de

Wichtige Telefonnummern

  • Landratsamt Schwäbisch Hall "Corona-Hotline": Telefonnummer: 0791 / 755-7400
    (Montag - Freitag 09:00 - 16:00 Uhr)
  • Gesundheitsamt Schwäbisch Hall: Telefonnummer: 0791/ 755-6210
  • Landesgesundheitsamt Stuttgart: Telefonnummer: 0711 / 904-39555
    (Täglich von 09:00 - 18:00 Uhr)
  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: Telefonnummer: 116117
  • Ehrenamtliche psychologische und psychotherapeutische Fachkräfte Telefonnummer: 0800 377 377 6
    (Täglich von 08:00 - 20:00 Uhr)

Informationen zu den geltenden Absonderungsregelungen sowie eine FAQ sind auf der Internetseite des Landes