Hauptbereich

Das bieten wir:

  • zwei gruppiger Kindergarten, beide Gruppen mit verlängerter Öffnungszeit
  • Aufnahmealter ab 2,9 Jahren bis zum Schuleintritt
  • Grundlage Orientierungsplan für Bildung und Erziehung
  • der Austausch und eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns wichtig. Alle 2 Monate erscheint die "Kindergartenpost". Dort werden die Eltern über wichtige Termine, aktuelle Themen und Vorhaben unterrichtet
  • schöner, großer Garten mit großzügigem Spielangebot

Unsere Ziele und Besonderheiten:

  • eine gesunde Ernährung ist uns wichtig – wir kochen regelmäßig
  • am Trinkbrunnen können sich die Kinder jederzeit mit gefiltertem Wasser bedienen
  • Bewegungserziehung – wir nutzen wöchentlich die Turnhalle nebenan
  • Wald- und Wiesentag: Bewusstsein für die Natur und Umwelt
  • Teilnahme an dem Projekt „Haus der kleinen Forscher“

Unser Motto: Die Kinder sollen bei uns zu fröhlichen, aufgeschlossenen und selbstbewussten Persönlichkeiten heranreifen.

So geht es uns mit CORONA

Am Ende eines Jahres zieht man ja gerne Bilanz. Seit März dieses Jahrs ist aber nichts mehr wie es einmal war, denn Corona beherrscht unser Leben. Nach dem totalen Lock-Down ist inzwischen wieder etwas Normalität eingekehrt und wir wollen schildern wie sich der Kindergartenalltag momentan anfühlt.

Wir sind froh, dass seit Juni wieder alle Kinder den Kindergarten besuchen können. Sie hätten sehen sollen wie sich die Kinder gefreut haben, ihre Kindergartenfreunde wieder zu sehen. Alle Menschen, aber ganz besonders die Kinder, brauchen soziale Kontakte und den Austausch mit anderen.

Wir sind uns bewusst, dass wahrscheinlich noch sehr lange Zeit nichts mehr so sein wird wie vor der weltweiten Pandemie. Nicht nur die Kindergartenzeit sondern auch die Schulzeit wird sich für unsere Kinder sehr verändern.

Es gilt die Kinder darauf vorzubereiten und stark zu machen für das was auf sie zukommen wird.

Die Kinder haben trotz allem ihre Fröhlichkeit und ihre Unbekümmertheit nicht verloren, täglich schallt uns Kinderlachen entgegen und das tut allen gut.

 

Es gilt neue Formen des Zusammenseins zu finden und wir hoffen auf viele Ideen wie wir trotz und mit Corona das Zusammenleben angenehm gestalten können.

Da in diesem Jahr kein Laternen laufen mit den Eltern möglich war, hat jede Gruppe ein Lichterfest gefeiert. Für die Kinder war es etwas ganz Besonderes am Abend, bei Dunkelheit mal im Kindergarten zu sein. Nur die selbst gebastelten Tischlaternen haben mit ihrem Licht den Raum erfüllt, Punsch und Kaba haben gut geschmeckt und alle von innen gewärmt. Es war sehr stimmungsvoll und schön.

Wir bemühen uns noch mehr als vorher, den Kindern viel vorzulesen. Nicht nur des Vorlesens willen, sondern auch wegen dem engen Körperkontakt, denn die Kinder brauchen, auch in dieser speziellen Zeit, die Nähe und damit die Sicherheit, die ein Erwachsener geben kann.

Wir führen Gespräche zum Thema Corona und wie wir uns damit fühlen. Nicht umsonst hieß unser letztes Thema: „Kleine Kinder haben große Gefühle“.

Erstaunlich ist mit welcher Selbstverständlichkeit Corona für die Kinder zum Leben dazugehört. Alle „Gebote und Verbote“, haben die Kinder verstanden und sehr gut umgesetzt. Wir haben versucht zu erklären warum etwas nun anders gehandhabt werden muss wie früher und die Kinder haben es eingesehen, besser wie manche Erwachsenen. Corona ist im Alltag angekommen. So basteln sich die Kinder z.B. Masken aus Papier und Wolle.

Wir werden den Weihnachtsbaum im Rathaus schmücken und auch den in der Raiffeisenbankfiliale in Großaltdorf. Hierfür wird fleißig gebastelt, was den Kindern viel Spaß macht. Eine Gruppe Vorschüler wird mit dem Bus nach Vellberg fahren und den Baum dort schmücken, die andere wird das in Großaltdorf tun. So versuchen wir wieder, (zwar gruppengetrennt aber immerhin) etwas Normalität herzustellen. Die „Großen“ sollen das Gefühl haben etwas Besonderes für die Allgemeinheit zu tun, denn auch mit Corona freut man sich an etwas Schönem, vielleicht sogar mehr als früher.

Wir haben den Garten mehr in unser Freispiel integriert. Die Kinder brauchen die Bewegung an der frischen Luft und auch das sich aneinander messen z.B. beim Wettrennen oder Fußball spielen. Trotz manch schmutziger Hose macht die Zeit im Garten den Kindern einen Riesenspaß.

Die Vorschule ist gestartet und wird wöchentlich herbei gesehnt. Viele Vorschüler können bereits ihre Schuhe binden und sind stolz darauf. Auch der eine oder andere Webrahmen ist bereits fertig. Nach Wunsch wurde daraus entweder ein Täschchen, ein Teppich oder ein Kissen. Ehemalige Kindergartenkinder bestätigen uns immer wieder, dass sie diese Dinge immer noch haben und sie somit eine bleibende Erinnerung an den Kindergarten sind.

Wir singen wieder mit den Kindern, denn Singen und Musizieren macht Spaß und bringt Freude und lässt einen so manche Sorge vergessen. Wir alle müssen aufpassen, dass wir nicht zu negativ in die Zukunft schauen, denn Kinder brauchen eine hoffnungsvolle Perspektive für ihr Leben.

Wir lassen den Eltern die es wollen Impressionen vom Kindergarten zukommen, denn wir wollen weiterhin aufzeigen was im Kindi so läuft. Das Portfolio der Kinder wird auf Wunsch über ein Wochenende mit nach Hause gegeben.

Mit den Vorschülern wird wieder experimentiert. Frau Frank macht das bei den Bären und Frau Walz bei den Pinguinen.

Wenn wir, (zwar getrennt aber immerhin,) wandern gehen werden wir oft angesprochen. „Ach, ist das schön mal wieder Kinder zu sehen“. Der Kindergarten darf nicht nur hinter geschlossenen Türen stattfinden sondern gehört zum Ortsbild dazu.

Sie hätten sehen sollen wie sich die Kinder bei den letzten Geburtstagsfeiern über das vom Geburtstagskind mitgebrachte Obst gefreut haben und erst als es wieder erlaubt war Kuchen mitzubringen. Das war Freude pur und es hat allen super geschmeckt. Vielleicht lernen wir durch Corona uns wieder an Kleinigkeiten zu erfreuen.

Frau Sorg kommt jeden Montag zu den Bärenkindern und Frau Klein-Schnabel macht die Sprachförderung jeweils wöchentlich (mit den Kindern die dieser Förderung bedürfen,) der Pinguine bzw. mit den Bärenkindern. Beide Mitarbeiterinnen sind den Kindern bekannt. Wir sind sehr froh darüber, denn wir sind überzeugt, dass es momentan wichtig ist den Kindern nicht noch mehr Fremdes und damit oft einhergehend Beängstigendes zuzumuten. Es gilt Strukturen zu schaffen die Sicherheit bieten.

Die meisten Familien sind in der Corona Zeit näher zusammengerückt. Man war gezwungen Zeit miteinander zu verbringen. So manch einer hat gemerkt wie schön unser Land ist und dass es nicht immer die Flugreise sein muss, sondern  eine gemütliche Wanderung in der näheren Umgebung genauso schön sein kann. So gesehen hat Corona auch etwas Positives bewirkt. Man achtet auf sich und seine Lieben und redet mehr miteinander als vor der Pandemie.

Schauen Sie und ihre Kinder selbstbewusst und optimistisch in die Zukunft.

 

Soviel vom Kindergarten,

bleiben Sie gesund

und

ziehen Sie wie die Kinder auf dem Foto alle an einem Strang, denn nur gemeinsam sind wir stark!

Das Kindergartenjahr 2019 / 2020 - ein ganz besonderes Jahr

Wir freuten uns, Frau Kappeller als neue Mitarbeiterin bei uns begrüßen zu können und so begann das Kindergartenjahr 2019/2020 mit dem Laternenlaufen in Lozi und dem anschließenden gemütlichen Beisammensein bei Punsch, Glühwein und gebackenen Martinsgänsen. Unser Thema im Herbst lautete Fahrzeuge. Deshalb besuchten wir den riesigen Fuhrpark von Familie Köhler. Wir waren passend zum Thema mit dem Omnibus unterwegs. Der Elternabend schloss sich an und der Christbaum in der Raiffeisenbankfiliale wurde wie jedes Jahr von den Vorschülern geschmückt. Der Nikolaus kam auch pünktlich vorbei. Im Januar war die Einschulungsuntersuchung der Vorschüler durch das Gesundheitsamt und der Patenzahnarzt hat allen Kindern in den Mund geschaut. Frau Genske war von der Aktion Zahngesundheit da. Unser Thema im Januar/Februar hieß passend dazu: Gesund beginnt im Mund. Wir haben im Februar noch Fasching gefeiert und schon für unser Sommerfest geplant. Aber dann...

Über die Medien wurde im Februar das neue Virus: Corona bekannt. Es war zunächst noch sehr weit von uns weg.

Doch Mitte März überschlugen sich dann die Ereignisse in der Öffentlichkeit, so dass wir gezwungen waren am 14.03.2020 gemeinsam im Rathaus alles für eine Schließung der Vellberger Einrichtungen auf den Weg zu bringen. Hier wurde auch schon alles für eventuelle Notgruppen geplant.

In Großaltdorf wurde ab dem 17.März die Notfallbetreuung für alle Vellberger Einrichtungen gestartet. Die Erweiterung der Notfallbetreuung ab dem 27. April 2020 brachte es mit sich, dass nun 2 Notfallgruppen benötigt wurden. Eine in Großaltdorf, eine im Kindergarten Schönblick.

Trotz der Schließung brachten die pädagogischen Fachkräfte Vieles auf den Weg. Wir haben den Kindergarten aufgeräumt, das Spielzeug gewaschen, geputzt, eine Inventarliste wurde erstellt usw.

Die Kita - Info - App wurde schneller als geplant auf den Weg gebracht, so dass wir die Familien zeitnah über den neusten Stand informieren konnten wie auch die Familie mit Anregungen für die Zeit zu Hause versorgen. Für die Zukunft hilft uns die App, weitaus weniger Papier für Briefe an die Eltern zu verbrauchen.

Die pädagogischen Fachkräfte gingen im Homeoffice viele pädagogische Themen an, die darauf warten in Teamsitzungen zusammengetragen zu werden.

Das Generationenbündnis von Vellberg kam durch Herrn Ciupke auf uns zu, um die Risikogruppe Menschen ab 80 Jahren daheim anzurufen. Diese Menschen sollten bekannter weise vorerst nicht das Haus verlassen. Einige Fachkräfte widmeten sich mit viel Herz dieser Aufgabe. Es gab viele berührende Gespräche, das Gefühl des Zusammenwachsen wurde nochmal verstärkt. Auch an der Einkaufshilfe für Senioren haben wir uns beteiligt.

Seit dem 19. Mai arbeiten wir im reduzierten Regelbetrieb in allen Einrichtungen der Stadt Vellberg. Jeweils die Hälfte der Kinder können nun im rollierenden wöchentlichen Wechsel die Kindergärten besuchen. Endlich hört man wieder mehr Kinderstimmen im Haus. Selbstverständlich musste von Anfang an das Hygienekonzept umgesetzt werden, doch wir setzen es bis heute so normal wie möglich für die Kinder um. Wir staunen immer wieder, wie die Kinder informiert sind und wie sie mit den Situationen umgehen.

Ende Juni werden wir zum Regelbetrieb übergehen und alle Kinder können wieder gleichzeitig zu uns kommen.

Ein Foto aus der ersten Zeit der Notfallbetreuung in Großaltdorf.

Liebe Grüße vom Kindergarten und bleiben sie gesund