Hauptbereich

Das bieten wir:

  • zwei gruppiger Kindergarten, beide Gruppen mit verlängerter Öffnungszeit
  • Aufnahmealter ab 2,9 Jahren bis zum Schuleintritt
  • Grundlage Orientierungsplan für Bildung und Erziehung
  • der Austausch und eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns wichtig. Alle 2 Monate erscheint die "Kindergartenpost". Dort werden die Eltern über wichtige Termine, aktuelle Themen und Vorhaben unterrichtet
  • schöner, großer Garten mit großzügigem Spielangebot

Unsere Ziele und Besonderheiten:

  • eine gesunde Ernährung ist uns wichtig – wir kochen regelmäßig
  • am Trinkbrunnen können sich die Kinder jederzeit mit gefiltertem Wasser bedienen
  • Bewegungserziehung – wir nutzen wöchentlich die Turnhalle nebenan
  • Wald- und Wiesentag: Bewusstsein für die Natur und Umwelt
  • Teilnahme an dem Projekt „Haus der kleinen Forscher“

Unser Motto: Die Kinder sollen bei uns zu fröhlichen, aufgeschlossenen und selbstbewussten Persönlichkeiten heranreifen.

Endlich können wir wieder in den Kindergarten gehen. Wir freuen uns sehr darüber!

Laternenumzug durch Großaltdorf

Vergangenen Dienstag startete der Kindergarten Großaltdorf seinen Laternenumzug.

Mit den selbst gebastelten Eulenlaternen ging es zum Lindenplatz. Die Erwachsenen trugen einen Mund-Nasenschutz, deshalb haben vor allem die Kinder kräftig gesungen.

Allen hat der Umzug großen Spaß gemacht. Es war schön sich in so großer Runde zu treffen. (Alle mit 3 G Nachweis)

Wieder beim Parkplatz der Turnhalle angekommen  gab es für jedes Kindergartenkind zum Abschluss eine „Hefeteiggans to go“,  mit nach Hause. Wie St. Martin seinen Mantel mit dem armen Bettler geteilt hat, sollten die Kinder das Gebäck mit den Familienangehörigen teilen. Ob das in jedem Fall gelungen ist?

Vom Apfel zum Apfelsaft

Es ist Herbst und deshalb beschäftigt sich der Kindergarten Großaltdorf mit allem was zum Herbst gehört. Der Apfel gehört als eine unserer wichtigsten heimischen Obstsorten natürlich dazu.

Wir sind von Familie Ziegler zum Mosten eingeladen worden. Deshalb haben wir Äpfel gebraucht. Familie Pflanz hat uns erlaubt auf ihrer Obstbaumwiese beim Wald-und Wiesentag Äpfel zu sammeln. Gespannt warteten wir den nächsten Tag ab, denn da sollten wir ja sehen wie aus „unseren“ Äpfeln Apfelsaft gewonnen wird.

Der Freitag war ein sonniger Herbsttag.  Mit einem Leiterwagen voller Äpfel sind wir bei Annegret, Frieder und Manfred angekommen. Wir wurden freundlich begrüßt und neugierig haben die Kinder alles was zum Mosten gehört genau unter die Lupe genommen.  Die Äpfel wurden gewaschen, in eine Mühle gekippt und geraspelt, dann wurde der Apfelbrei in die Presse geschüttet. Schon lief der Apfelsaft in die Eimer. Später wurde die Presse mit Holzteilen und Eisen beschwert. Mit einer Eisenstange wurde solange an einer Spindel  gedreht und auf die Maische gedrückt bis auch der letzte Tropfen Saft herausgepresst war. Nur Trester blieb von den Äpfeln zurück. Dieser wird von einem Jäger aus Großaltdorf im Winter an die Tiere im Wald verfüttert. Alles vom Apfel wird also verwertet.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Andre Pflanz für die Äpfel, bei Familie Ziegler und  Manfred Blind für den lehrreichen und interessanten Vormittag und für die große Geduld mit der sie alle Fragen der Kinder beantwortet haben.

Wir haben natürlich den Saft ausgiebig probiert und waren einhellig der Meinung, dass der selbstgepresste Saft aus heimischen Äpfeln viel besser schmeckt als der den man kaufen kann.

Besuch der kleinen Hühnerschule im Kindergarten Großaltdorf

Da wir diesen Sommer coronabedingt erneut auf ein Sommerfest verzichten mussten, haben sich die Erzieherinnen vom Kindergarten Großaltdorf ein Highlight für die Kinder ausgedacht und die kleine Hühnerschule eingeladen. Gespannt warteten die Kinder auf den Anhänger mit den gackernden Hühnern. Schnell war alles aufgebaut und jede Gruppe war gespannt, was der Vormittag bringen würde.

Nach der Begrüßung zeigten uns Frau Wild und ihre Mitarbeiterin den natürlichen Kreislauf eines Bauernhofes. Was wird geerntet und produziert, was braucht der Acker um wieder genügend Nährstoffe  zu haben? Der Mist von den Tieren dient als natürlicher Düngerund damit schließt sich der Kreis. Auch Kinder auf dem Land wissen nicht immer was es braucht um zu ernten und wo unsere Nahrung herkommt.

Danach lernten wir ihre 4 Zwerghühner mit Hahn und 4 Küken kennen.

Fast alle Kinder trauten sich die Hühner und Küken zu halten und jeder wunderte sich wie weich die Federn sich anfühlten und wie warm die Hühner waren. Die Tiere  waren sehr geduldig mit uns .Doch als sie anfingen mit ihren Flügeln zu flattern, gefiel das nicht allen. Als der Hahn ausbüxte und in unserem Garten spazieren ging merkten wir, wie schnell er rennen kann. Die Kinder hatten ihre Freude daran zu sehen wie sich Frau Wild abmühte ihn wieder einzufangen.

Die kleine Hühnerschule aus Geifertshofen trägt ihren Namen zurecht. Wie in der Schule haben wir viel Neues und Interessantes über Hühner erfahren und zwar auf sehr kindgemäße Art und Weise. Wir wissen jetzt: Hühner besitzen zwei Mägen. Im ersten Magen wird das Futter eingeweicht,  im zweiten wird es zermahlen. Das konnten wir praktisch ausprobieren und das Körnerfutter Säckchenweise (wie in einem Kropf)  in Wasser einweichen, und  dann mit dem Steinmörser zermahlen.

Hühner werden bis zu 10 Jahre alt und legen ihr Leben lang Eier, allerdings von Jahr zu Jahr weniger. Man darf Hühner nicht erschrecken, sonst legen sie keine Eier.

Mutige haben sich getraut die Hühner und Hähne zu füttern. Frau Wild hat darauf hingewiesen, dass das mit der geöffneten Hand gemacht werden muss, denn wenn die Hand in Falten gelegt ist kann das Picken des Huhnes ganz schön weh tun.

An drei Stationen konnten Puzzles zum Thema Huhn und Hahn gemacht und verschieden farbige Eier angeschaut werden. In einem Buch entdeckten wir Hühner die ganz anders aussahen als unsere bekannten Haushühner. Wir konnten verschiedene Hühnerfedern fühlen und sahen die Entwicklung eines Kükens im Ei.

Interessant war natürlich auch, WO KOMMT DAS EI AUS DEM HUHN HERAUS??

Frau Wild zeigte uns die Öffnung am Huhn, aus welchem unser Frühstücksei kommt.

Als Abschluss sangen wir noch zusammen ein nettes Lied von der Henne Berta.

Die Zeit verging viel zu schnell, wir wollten die Zwerghühner noch länger dabehalten.Doch der Hahn muss morgen wieder seiner Arbeit nachgehen und bei Sonnenaufgang sein Kikeriki als Weckruf krähen.

Die Kinder der Bären- und Pinguingruppe hatten einen lehrreichen und unterhaltsamen Vormittag und haben sich sehr über den Besuch der kleinen Hühnerschule gefreut.